
Mahnmal vor der Universität Freiburg/Br.
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Bruchsal
Auch die Stadt Bruchsal gedenkt in mehreren Veranstaltungen der Deportationen: Am 21. Oktober findet um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum eine Veranstaltung mit anschließender Stadtführung zu Schauplätzen jüdischen Lebens statt. Weitere Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Stadt (www.bruchsal.de).
Hemsbach
Gedenkveranstaltung zum 22. Oktober 1940 – 70 Jahre nach der Deportation der Hemsbacher Juden
Freitag, 22.10.2010, Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Hemsbach
Veranstalter: Stadt Hemsbach in Zusammenarbeit mit dem Verein Ehemalige Synagoge
Hemsbach
Gedenkrede zum Thema: „Der 20. Oktober 1940 und seine Folgen“
mit dem Historiker Dr. Hans-Joachim Fliedner, Offenburg
Heidelberg
In Heidelberg gedenkt die Initiative Stolpersteine an die Deportationen. Sie lädt am 22. Oktober ein, sich um 17.00 Uhr an der Passage zwischen der Sparkasse und der Volksbank in der Kurfürsten-Anlage zu treffen. Dort befand sich 1940 Gleis 1 des Hauptbahnhofs, wovon die Deportationen starteten. Schon um 15.00 Uhr findet in der Prinzhorn-Sammlung eine Gedenkveranstaltung statt.
Ilvesheim
In Ilvesheim wird am 22.Oktober 2010 um 15:00 Uhr am Platz vor der ehemaligen evangelischen Kirchen in der Hauptstraße eine neue zentrale Gedenkstätte eingeweiht. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, Im Bürgerhaus Hirsch ein Vortrag des Holocaust-Überlebenden Dr. Kurt Maier zu hören.
Karlsruhe
Am Sonntag, 24.Oktober 2010, dem Sonntag nach dem 70. Jahrestag der Deportation, lädt die Evangelische Kirche Badens zu einem zentralen Gedenkgottesdienst in die Stadtkirche in Karlsruhe ein. Beginn: 10.30 Uhr.
Mannheim
Mittwoch, 20. Oktober 2010: 11.00
Uhr Verhüllung des Gedenkkubus auf den Planken
11.30 Uhr Ausstellungseröffnung „Gurs 1170 km" - Ausstellung
und Jugendprojekt durchgeführt von: BDKJ, Stadtarchiv und Jugendförderung
der Stadt Mannheim, Stadtjugendring Mannheim e.V. Zeitzeugengespräch
mit Amira Gezow (Stadthaus N 1- Stadtbücherei, 1. Obergeschoss).
Donnerstag, 21. Oktober 2010: 19.00
Uhr Gedenkveranstaltung der Stadt Mannheim im Ratssaal / Stadthaus N 1 unter
Beteiligung der Jüdischen Gemeinde Mannheim und der Gesellschaft für
Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.
Begrüßung und Ansprache: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
„Ab heute heißt du Sarah“ – Auszüge aus der Aufführung
der Theatergruppe der Waldorfschule Mannheim
Gedenken am Kubus auf den Planken gestaltet unter Mitwirkung der Gesellschaft
für christlich-jüdische Zusammenarbeit.
Mittwoch, 27. Oktober 2010: 19.00 Uhr Zeitzeugin im Gespräch: Amira Gezow war Charlotte Siesel – Lesung aus den Erinnerungen von Amira Gezow. Eine Veranstaltung des Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtarchiv; Friedrich-Walter-Saal, Collini-Center
Dahn
Freitag, 22.10.2010, 17.00 Uhr: Gedenkveranstaltung anlässl. der Deportation der Wasgaujuden vor 70 Jahren nach Gurs; Ort: Kath. Kirche, Dahn, Veranstalter: Die Stadt Dahn, die Verbandsgemeinde Dahner Felsenland; die katholische- und die protestantische Kirchengemeinde Dahn, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Pfalz, LAG (= Landes Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz (Gedenkstätte KZ Osthofen) und der Arbeitskreis Judentum im Wasgau.
Kaiserslautern und Umgebung
24.10.2010 09:00 Uhr: Gottesdienst in der Stiftskirche mit Gedenken an die Deportation von Kaiserslauterer Juden am 22.Oktober 1940 ins KZ Gurs (die Namen werden im Gottesdienst verlesen)
Dienstag, 9.11.2010, 19 Uhr: Roland
Paul (Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde): Die Schicksale
der aus der Pfalz nach Gurs deportierten Juden. Neue Recherchen - Dokumentation
- Gedenken
Ort: Alte Eintracht Kaiserslautern (Unionsstraße, Kleine Kirche)
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit
Pfalz (B. Gerlach Tel. 16395)
Am Dienstag, 9. November 2010, um 18 Uhr findet wie alljährlich
die Gedenkveranstaltung der VVN – BdA Kaiserslautern auf dem Synagogenplatz
statt.
Am Montag, 8. November 2010, um 18 Uhr,
findet das Ökumenische Friedensgebet zum Gedenken an die Deportation
der Kaiserslauterer Juden am 22.10.2010 in das KZ Gurs statt.
Ort: Kleine Kirche Unionsstraße Pfarrei St. Martin / Stiftskirchengemeinde
Vom 5. September bis 23. Oktober zeigt die Galerie
Wack in Kaiserslautern die Ausstellung „Leo Breuer – Relief, Gouache,
Graphik“. Infos unter www.germangalleries.com/wack.
Weitere
Informationen für KL finden sie hier...
Landau
In Gedenken an den 22. Oktober 1940 lädt Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer auch im Namen der Landrätin Theresia Riedmaier am 22. Oktober 2010 um 19 Uhr in das Archiv und Museum in der Maximilianstraße 7 in Landau ein. Dort wird Stadtarchivar Dr. Michael Martin zum Thema „Die Deportation der pfälzischen Juden am 22. Oktober 1940 und die französische Judenpolitik“ referieren.
Die Stadt Landau und der Kreis Südliche Weinstraße nehmen den 70. Jahrestag der Deportation nach Gurs zum Anlass, um der Öffentlichkeit eine Gedenktafel zu übergeben. Sie soll an die 283 südpfälzischen Juden aus Landau und dem heutigen Kreis Südliche Weinstraße erinnern, die an diesem Oktobertag von Landau aus vier Tage und drei Nächte ins Ungewisse fahren mussten. Die Übergabe findet am 28. Oktober 2010 um 18 Uhr ebenfalls im Archiv und Museum statt. Als Standort für die Gedenktafel wurde der Vorplatz des Gebäudes des Archivs und Museums gewählt, da die Vertreibung in unmittelbarer Nähe vom Landauer Hauptbahnhof vonstatten ging.
Ludwigshafen
Freitag, 22.10.10, 17.00 Uhr: ›70 Jahre Deportation Gurs‹ Erinnern zieht Kreise: Der Gesprächskreis Juden und Christen Ludwigshafen wird aus diesem Anlass unter dem Motto: ›Erinnern zieht Kreise‹ eine Gedenkfeier im Stadtmuseum Ludwigshafen veranstalten. Gemeinsam mit Jugendlichen wird in szenischen Lesungen schwerpunktmäßig die Schicksale der jüdischen Familien Bähr und Hirsch vorstellen. In Vitrinen finden sich ergänzend schriftliche Zeugnisse aus dem Leben der Familie Bähr und als Kontrast Kunstwerke aus dem Lager Gurs aus der Sammlung Elsbeth-Kasser. Am Ende der Veranstaltung wird die filmische Dokumentation ›Verschleppt am helllichten Tag‹, von Sabrina Mann gezeigt.
24.10.10, 17.00 Uhr: ›Du musst das Leben
nicht verstehen‹ Ilona Hocker-Meinzer und Musikduo Kaeshammer Lyrik
von Hilde Domin, Else Lasker-Schüler, Paul Celan und Joachim Ringelnatz;
Veranstaltungsreihe ›Kirche und Musik‹ der Prot. Kirchengemeinde
Ruchheim im Evangelischen Gemeindehaus.
Gedenktag zur Reichspogromnacht 9.11.10,
18.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
›Leben in und nach Auschwitz‹ mit szenischer Darstellung von Jugendlichen
Leitung: Pfarrerin Christine Dietrich; Melanchthonkirche, Lutherstraße
14
19.00 Uhr: Kranzniederlegung Oberbürgermeisterin
Dr. Eva Lohse am Standort der ehemaligen Synagoge, Kaiser-Wilhelm-Straße
34; Veranstalter: Stadt Ludwigshafen
Zur Reichspogromnacht in Ruchheim
10.11.09, 19.00 Uhr: ›Aus dem Leben der
Familie Leva‹ Die Familie in der Emigration und ihre Liebe zur Musik.
Lesung mit Musik. Leitung: Willi Kern mit Jugendlichen der Prot. Kirchengemeinde
Ruchheim
Evangelisches Gemeindehaus Ruchheim.
Speyer
24.10.2010, um 10.00 Uhr: Gedenkgottesdienst
unter dem Motto "Herausgerissen und weg ..."
gestaltet von Jugendlichen mit Dekan Jakob u. vielen anderen in der Speyerer
Gedächtniskirche
St. Ingbert
Samstag, 23.10.2010, 19 Uhr: Zentraler
ökumenischer Gedenkgottesdienst für das Saarland in der Martin-Luther-Kirche
Die Predigt halten Oberkirchenrat Manfred Sutter (Speyer) und Prälat
Dr. Peter Prassel (Saarbrücken). Die evangelische Kantorei St. Ingbert
sowie Solisten werden den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.
Gedenkworte der Synagogengemeinde Saar und von Frau Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer
für die Landesregierung werden den Gottesdienst abrunden. Nach dem Gottesdienst
findet ein Empfang im Kirchenraum statt, zu dem Sie ebenfalls herzlich eingeladen
sind.
Vor 70 Jahren - Ausstellung zur Deportation der saarländischen
Juden nach Gurs
MARTIN-LUTHER-KIRCHE, ST. INGBERT, JOSEFSTALER STRAßE
Eröffnung: Sonntag, 24. Oktober 11 Uhr
Einführung: Otmar Weber, Dahn
Finissage: Samstag, 13. November,
19.30 Uhr mit Jiddischer Musik der Gruppe „Naschuwa“
Eine Kooperation der Martin-Luther-Kirchengemeinde St. Ingbert und der Christlich-Jüdischen
Arbeitsgemeinschaft Saar